Komplettes Kambodscha

Reiseprogramm
 
Auf dieser kurzen Überlandreise lernen Sie auch das ländliche Kambodscha, abseits der üblichen Touristenströme, kennen. So besuchen Sie den «Spinnen-Markt» in Skun, der in ganz Kambodscha bekannt ist für die gegrillten Spinnen, die dort verkauft werden – eine lokale Delikatesse, probieren Sie! Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz, denn Sie besuchen die Tempelanlage Sambor Prei Kuk, die zu den schönsten Werken der prä-angkorianischen Kunst zählt. Und natürlich Angkor und die Hauptstadt Phnom Penh, die in den letzten Jahren eine atemberaubende Wandlung durchgemacht haben und mittlerweile zu den schönsten Städten Indochinas zählt. 
 
Tag 1: Siem Reap
Ankunft in Siem Reap. Transfer zum Hotel.
Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 2: Siem Reap (F)
Sehenswürdigkeiten in Angkor. Besichtigung von Angkor Wat.
Als Kronjuwel der Khmer-Architektur ist Angkor Wat nichts weniger als das kambodschanische Nationalsymbol und der Höhepunkt jeder Kambodschareise. Als grösster und am besten erhaltener Tempel der Gesamtanlage Angkor ist Angkor Wat auch heute noch religiös bedeutend und beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen und seine gut durchdachten Proportionen ebenso wie durch seine kunstvollen Reliefs. Man gelangt über den ungewöhnlich breiten Wassergraben in die Anlage und geht dabei an einer Balustrade mit Naga-Darstellungen vorbei. Im Hauptteil geht man durch mehrere Galerien und Höfe, bevor man in das Haupt-Heiligtum gelangt. Von hier hat man einen unvergesslichen Blick auf die Zugangswege und auf die umliegende Landschaft. Lassen Sie sich auf Ihrem Rundgang von den kunstvollen Reliefs, die auf nahezu jeder Steinoberfläche des Tempels zu sehen sind, faszinieren. Auf den Mauern sind etwa 1700 Apsaras (himmlische Tänzerinnen) dargestellt. Entlang der äusseren Galeriewand verläuft das längste durchgehende Flachrelief der Welt. Es erzählt Geschichten aus der hinduistischen Mythologie, zum Beispiel den Schöpfungsmythos vom Quirlen des Milchozeans. Angkor Wat ist zu jeder Tageszeit ein unvergesslicher Anblick, doch bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang entsteht ein besonders schöner Lichteffekt auf den Steinen.
Besichtigung von Angkor Thom: Die Festungsstadt Angkor Thom erstreckt sich über 10 Quadratkilometer. Die von einer Stadtmauer und einem breiten Wassergraben umgebene Stadt beherbergt viele berühmte Angkor-Sehenswürdigkeiten. Man betritt die Stadt durch das monumentale Südtor und geht dabei über einen Weg, der an beiden Seiten von Dämonen- und Götterstatuen gesäumt ist. Jede davon trägt eine riesige Naga. Danach gelangt man auf die Terrasse der Elefanten und auf die Terrasse des Leprakönigs. An diesen mit faszinierenden Flachreliefs gestalteten Orten wurden einst Öffentliche Zeremonien abgehalten. Besichtigen Sie die Überreste des Tempelbergs Baphuon, den Grossen Platz und die Tempelpyramide Phimeanakas, bevor wir den geheimnisvollen Staatstempel Bayon besuchen. Der Staatstempel gehört zu den beliebtesten und anziehendsten Tempeln in Angkor und hat ganze Galerien mit gut erhaltenen Flachreliefs zu bieten. über enge Treppen gelangt man zum Haupt-Heiligtum. Lassen Sie sich hier von den lächelnden Gesichtertürmen, die in jede Himmelsrichtung gewandt sind, verzaubern.
Besichtigung der Tempelanlage Preah Khan:
Besichtigung der Tempelanlage Preah Khan: Die von König Jayavarman VII. erbaute Tempelanlage Preah Khan liegt mitten im Dschungel und beeindruckt mit hohen Umfassungsmauern und engen Gängen. Die Tempelanlage Preah Khan erstreckt sich über eine sehr grosse Fläche. Der Tempel selbst ist jedoch mit einer rechteckigen, 700 mal 800 Meter messenden Mauer umfriedet. 
Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 3: Siem Reap (F)
Sehenswürdigkeiten in Siem Reap. Besichtigungen des Banteay-Srey-Tempels.
Obwohl im Vergleich zu den anderen Angkor-Tempeln eher klein, gilt der Banteay-Srey-Tempel als ein Juwel der klassischen Khmer-Kunst. Auf den aus rötlichem Sandstein erbauten Mauern sind aussergewöhnlich kunstvolle und sehr gut erhaltene Reliefs zu bewundern. Aufgrund seiner kleinen Grösse, der stimmungsvollen Atmosphäre und der sehenswerten Khmer-Skulpturen ist dieser Tempel bei Besuchern besonders beliebt.
Besichtigung des Banteay-Samre-Tempels: Der Banteay-Samre-Tempel stammt aus der Mitte des 12. Jahrhundert und ist dem Gott Vishnu geweiht.
Besichtigung der Tempelanlage Ta Prohm: Die Tempelanlage Ta Prohm gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Angkor. Der Grund: Noch hat der Dschungel die Anlage fest im Griff. Dem Besucher bietet sich daher wohl derselbe Anblick wie den Entdeckern aus Europa, die den Tempel erstmals entdeckten.
Besichtigung des Pre-Rup-Tempels
Besichtigung des Pre Rup Tempels: Der pyramidenartige Pre-Rup-Tempel wurde unter Rajendravarman II. (Regierungszeit: 944 bis 968) erbaut. Auf der obersten der drei Ebenen befinden sich fünf Heiligtümer, die im Quincunx angeordnet sind. Der Name bedeutet den Körper wenden und bezieht sich auf die traditionelle Feuerbestattung.
Besichtigung des Srah-Srang-Tempels bei Sonnenuntergang: Der Srah Srang ist ein 800 mal 400 Meter messendes Wasserreservoir östlich des Tempels Banteay Kdei. In seiner Mitte befindet sich eine kleine Insel, auf der heute nur noch das Steinfundament eines nicht mehr erhaltenen Tempels aus Holz übrig ist. Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 4: Siem Reap (F)
Besichtigungstour in Angkor. Besichtigung der Roluos-Gruppe.
Mit den Tempeln der Roluos-Gruppe beginnt die klassische Khmer-Kunst. Sie gehören zu den ältesten bedeutenden Tempeln, die von den Khmer erbaut wurden. Hier befand sich die Hauptstadt unter König Indravarman (Regierungszeit: 877 bis 889). Der Inseltempel Lolei wurde von Yasovarman I. (Regierungszeit: 889 bis 910), dem Gründer der ersten Stadt in Angkor, erbaut. Besonders interessant sind die Sandsteinreliefs in den Tempelnischen sowie die Sanskrit-Inschriften auf den Türrahmen. Der Preah-Ko-Tempel wurde im späten 9. Jahrhundert unter König Indravarman I. errichtet und im Jahr 880 eingeweiht. Er erinnert an die Niederlage seiner Vorfahren. Auf jedem Tempel finden sich Sanskrit-Inschriften auf den Türrahmen. Der Bakong-Tempel wurde von König Indravarman I. erbaut und der Gottheit Shiva geweiht. Es handelt sich hierbei um den grössten und interessantesten Tempel der Roluos-Gruppe. Er dient auch heute noch als buddhistisches Kloster.
Ausflug zu einer Seidenproduktion: Im Rahmen der halbtägigen Tour erfahren Sie alles über die von den Khmer gepflegte Tradition der Seidenherstellung. Ihr Weg führt Sie vom Hotel hinaus aufs Land, zur Seidenfarm Puok. Hier können Sie alle Schritte der Seidenherstellung sehen: vom Anbau der Maulbeersträucher über die Zucht der Seidenraupen und ihrer Kokons bis hin zum Verspinnen und Weben der Seide und natürlich die fertigen Erzeugnisse, die es auch zu kaufen gibt. 
Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 5: Siem Reap – Kampong Thom (F)
Fahrt von Siem Reap nach Kampong Thom. Besichtigung der Tempelanlage Sambor Prei Kuk.
Die unweit von Kampong Thom gelegene Tempelanlage Sambor Prei Kuk stellt die wohl bedeutendste Tempelanlage vor der Angkor-Periode in ganz Kambodscha dar. Hier befand sich im sechsten Jahrhundert Isanapura, die Hauptstadt der Chenla-Staaten, bevor das Königreich von Angkor seinen Aufstieg erlebte. Heute sind hier mitten in den Wäldern über 100 kleine Tempelruinen zu bewundern. Im Hauptkomplex der Anlage erhalten Sie einen guten Einblick in die frühen architektonischen Stilrichtungen von Kambodscha. Übernachtun Kampong Thom.
 
Tag 6: Kampong Thom – Kampong Cham – Phnom Penh (F)
Fahrt von Kampong nach Kampong Cham. Sehenswürdigkeiten in Kampong Cham:
Kampong Cham ist ein quirliger Hafen am Mekongufer, in dem es einige sehenswerte Gebäude im Kolonialstil gibt. Nach einem Rundgang auf dem Markt und durch die Stadt fahren wir zum Phnom Pros (Hügel des Mannes) und Phnom Srey (Hügel der Frau). Einer Legende zufolge traten eine Männergruppe und eine Frauengruppe gegeneinander an und versuchten auf ihrem jeweiligen Hügel einen Stupa vor der Morgendämmerung zu errichten. Mithilfe einer Täuschung glaubten die Männer, dass der Tag bereits angebrochen war und verloren den Wettstreit. Seither müssen die Männer um die Hand der Frauen anhalten. Anschliessend besichtigen wir Wat Nokor Bachey, ein florierendes Kloster aus jüngster Zeit, das auf einem Heiligtum des Mahayana-Buddhimus aus dem 11. Jahrhundert errichtet.
Besuch des Spinnenmarktes: Der an der Kreuzung zweier Fernstrassen gelegene Ort ist für eine etwas ungewöhnliche Delikatesse bekannt. Hier können Einheimische und abenteuerlustige Touristen verschiedene Sorten grosser, pelziger Spinnen zum Verkosten kaufen.
Fahrt von kampong Cham nach Phnom Penh. Übernachtung in Phnom Penh.
 
Tag 7: Phnom Penh (F)
Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh. Erkunden Sie Phnom Penh eine chaotische, pulsierende und garantiert faszinierende Stadt. Elegante Alleen und am Fluss gelegene, ruhige Promenaden erinnern an längst vergangene Zeiten. Heute pulsiert hier das Leben: Scharen von Motorrädern beherrschen den Verkehr, Verkäufer preisen ihre Waren an und Fussgänger spazieren die Strassen entlang. Erhalten Sie zunächst einen Einblick in das kulturelle Erbe von Kambodscha und besuchen Sie den Königspalast, der auch heute noch als offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni dient, sowie die daran anschliessende Silberpagode oder Pagode des smaragdgrünen Buddha. Besichtigen Sie anschliessend das elegante Nationalmuseum mit seinem grossen Bestand an Khmer-Kunst. Statten Sie schliesslich dem modernen Phnom Penh einen Besuch ab und machen Sie einen Rundgang durch die beiden grossen Märkte: der Central Market ist in einem auffälligen Art-Deco-Gebäude mit einer Kuppel untergebracht. Der weit verzweigte russische Markt ist hingegen ein Labyrinth aus Marktständen, an denen CDs, DVDs, Seide, Handwerk, Schmuck und vieles mehr angeboten werden.
Besichtigung des Museums Tuol Sleng (S-21): Erfahren Sie im Tuol Sleng Museum (Museum zum Thema Völkermord) mehr über ein dunkles Kapitel der jüngeren kambodschanischen Geschichte. In der ehemaligen Schule Tuol Svay Prey wurde 1975 ein Verhör- und Foltergefängnis der Roten Khmer eingerichtet damals war es unter der Bezeichnung Security Prison 21, oder einfach S-21, bekannt. In der grösstenteils unveränderten Anlage sind heute Fotos und Exponate über die vielen tausend Opfer, die hier eingeliefert wurden, zu sehen nur sieben von ihnen haben das Gefängnis lebend verlassen.
Exkursion zu den Killing Fields: Nicht weit ausserhalb von Phnom Penh, in einer eigentlich idyllischen Landschaft, befinden sich die Killing Fields von Choeung Ek. Sie erinnern an die grausamen Verbrechen, die das Pol-Pot-Regime verübt hat. Zwischen 1975 und 1978 wurden hier tausende Menschen ermordet und in Massengräbern verscharrt. Übernachtung in Phnom Penh.
 
Tag 8: Phnom Penh (F)
Transfer zum Flughafen. Oder Verlängerung in Phnom Penh. 
 
 
Für eine Beratung und Preisanfragen steht Ihnen unser Team sehr gerne zur Verfügung.
 
Druckversion mit allen Informationen:
PDF Datei herunterladen


Twitter