Sanctuary Ananda

Reiseprogramm
 
Die «Sanctuary Ananda» ist seit November 2014 auf den grossen Flüssen Myanmars unterwegs. Das luxuriöse Schiff vereint traditionelle burmesische Stile mit zeitgemässem Luxus und hohem Komfort. Persönlicher Service wird auf diesem Schiff mit lediglich 21 Kabinen gross geschrieben. Alle Kabinen verfügen über einen Balkon und ihr Design widerspiegelt die reiche Tradition burmesischen Kunsthandwerks. Sie haben die Wahl aus verschiedenen Programmen auf den beiden wichtigsten Flüssen Myanmars, dem Irrawaddy und dem Chindwin. Die Landausflüge werden von erfahrenen Reiseleitern geführt, dabei haben Sie Gelegenheit, mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu treten. Sie besuchen Dörfer, Märkte und erhalten Einblicke in den Alltag der Menschen.
 
Tag 1: Mandalay (M,A)
Um 12.30 Uhr beginnt der Check-In und Sie können Ihre Kabine beziehen.
Für diejenigen Gäste, die mit einem früheren Flug anreisen, können wir eine Besichtigung von Mandalay organisieren. Diese umfasst einen Besuch der Mahamuni Pagode, des Shwenandaw-Klosters und zuletzt der Kuthodaw-Pagode (Maha Lawka Marazeit). Kuthodaw wird oft als „grösstes Buch der Welt" bezeichnet, denn sie ist von 729 Marmortafeln mit eingravierten Tripitaka-Texten (buddhistischer Literatur) umgeben.
Während der Fahrt zu den mit Pagoden übersäten Hügeln von Sagaing, einem wichtigen religiösen und klösterlichen Zentrum, wird das Mittagessen serviert. In den Hügeln gibt es 554 Klöster, in denen um die 6000 Mönche und Nonnen leben.
Wir werden einige kurze Stopps bei mehreren Klöstern und Pagoden einlegen, atemberaubend ist aber vor allem die Aussicht von den Terrassen der Soon U Ponya Shin-Pagode zuoberst auf dem Formen und Grössen übersät. Auf allen Seiten wird die Landschaft von Pagoden in verschiedenen Formen und Grössen übersät.
Bevor Sie zum Schiff zurückkehren, besuchen Sie eine Silberschmid-Werkstatt im Dorf Ywataung, deren Handwerker für ihre Gravierkunst berühmt sind. In einem der Nonnenkloster, haben Sie die Möglichkeit, die lokalen Nonnen zu treffen und Ihre wunderschöne Lebensweise kennenzulernen.
Abends wird ein Willkommensessen auf einer Sandbank mit Blick auf Mingun serviert. Das Dorf beherbergt die Ruinen des Wahnsinns von König Bodawpaya: Die Pagode wäre über 150m hoch gewesen, wäre sie je vollendet worden. Das Projekt wurde aber nach sieben Jahren frenetischen Bauens abgebrochen, als die Astronomen des Königs davor warnten, dass das Land nach der Fertigstellung der grossen Pagode ruiniert sein werde.
Nach dem Abendessen folgt eine lokale Vorführung am Flussufer. Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 2: Mingun (F,M,A)
Auf Wunsch wird am frühen Morgen ein Besuch des typisch burmesischen Dorfes Sinjun angeboten. Das Dorf gehört zu der Sanctuary Retreats Philantrophy und liegt etwas weiter nördlich von Mandalay. Sinjun zählt weniger als 1000 Einwohner, die allesamt sich auf die Landwirtschaft und Hutproduktion spezialisiert haben. In dieser von der Aussenwelt unberührten Gegend erleben Sie die burmesische Kultur hautnah. Sanctuary Retreats hat dem Dorf die Errichtung einer Bibliothek und einem Haus für den Englischlehrer ermöglicht, nachdem der Dorfälteste darum gebeten hatte, und so begann die Zusammenarbeit. Nun setzt Sanctuary Retreats auf die weitere Unterstützung seiner Gäste, um die Lebensqualität der Dorfbewohner weiter zu verbessern.
Bei Ihrer Ankunft in Mingun, einem verschlafenen, aber hübschen Dorf, werden Sie von einem Ochsenkarren abgeholt und zur unvollendeten Mingun-Pagode gefahren. In der Nähe befindet sich die gewaltige Mingun-Glocke, die zu den grössten auf der Welt gehört (rund 3.70 m hoch und 4.90 m breit). Schliesslich besuchen Sie die äusserst ungewöhnliche weisse Mytheindan-Pagode (Hsinbyume). 
Vom optischen Standpunkt aus ist Myanmar einzigartig: Das Auge wird regelmässig durch den Anblick einer zwanglosen, fast unbeabsichtigten Schönheit erfreut. Eine Gruppe plaudernder Frauen sitzt auf den Steinen am Ufer und erledigt die tägliche Wäsche. Ein Ochsenkarren wartet am Ufer auf ein Boot, um die Waren abzuladen, während sich im Hintergrund stattliche, braune Tamarindbäume mit weissen und goldenen Pagoden auf den entfernten Hügeln abwechseln. Es gibt keine bessere Art, diese Flusslandschaft zu geniessen, als in der Kansi Panorama Lounge. Nach dem Mittagessen wird eine grosse Auswahl an Aktivitäten auf dem Schiff angeboten, z.B. Longyi-(Sarong) und Thanaka- (Kosmetik) Vorführungen, Kochkurse beim Küchenchef, eine Zigarren- und Betelnuss-Degustation oder ein Vortrag über Myanmar, im dem über die unglaublich reiche Geschichte, aber auch über neuere und kontroverse Aspekte sowie zukünftige Projekte des „Goldenen Landes" berichtet wird.
Sobald die Sanctuary Ananda Ihren Ankerplatz für den heutigen Tag erreicht hat, wird Ihnen ein köstliches Abendessen serviert. Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 3: Pakokku (F,M,A)
Vor dem Frühstück können Sie auf Wunsch an einer Meditations- und Yogasitzung teilnehmen.
Sie werden von Fahrrad-Rikschas abgeholt und zu einem lokalen Markt gebracht, wo Ihnen wegen der wunderschönen und liebevoll präsentierten Früchte und Gemüse an den blumengeschmückten Markständen das Wasser im Mund zusammenlaufen wird. Anschliessend besuchen Sie eine Zigarrenfabrik und schauen den Mädchen zu, die mit flinken Fingern eine Zigarre nach der anderen rollen.
Während Sie weiter in Richtung Bagan segeln, wird Ihnen das Mittagessen an Bord der Sanctuary Ananda serviert. Der Nachmittag startet mit einer Fahrt in den südlichen Teil von Bagan, wo sich das Dorf Myinkaba und der Manuha-Tempel befinden. Der Manuha-Tempel ist zweistöckig und wurde letzten König von Mon im Jahr 1059 n. Chr. gebaut und übermittelt somit eine etwas melancholische Botschaft. Die drei Buddha-Statuen im Inneren sind eigentlich zu gross für das Bauwerk und symbolisieren so die Gefangenschaft und die mentale Belastung des letzten Königs. Neben dem Manuha-Tempel befindet sich der Nanpaya-Tempel, die Residenz von König Manuha, welche einige wunderschöne Steinschnitzereien aufweist. In der Nähe befindet sich noch der Gugyaukgy-Tempel, der im Jahr 1113 n. Chr. von Prinz Rajakumar ebenfalls im Mon-Stil erbaut wurde. Das Heiligtum ist mit restaurierten Fresken dekoriert.
Rückkehr zur Ananda um 18.30 Uhr. Abendessen und lokale Vorführung an Bord.
Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 4: Sale (F,M,A)
Geniessen Sie frühmorgens den Sonnenaufgang zusammen mit einem Meditationsexperten auf einer Tempelterrasse inmitten der Ebene von Bagan. Alternativ empfehlen wir Ihnen, eine atemberaubende Ballonfahrt zu machen (kostenpflichtig), die einzigartige Landschaft von Bagan von oben zu bewundern.
Die Sanctuary Ananda wird auch Stadt Chauk vorbei fahren. Bis heute werden dort sogenannte „nickende Esel" (Ölförderpumpen) in den Ölfeldern nahe des Flusses eingesetzt. Bei Ihrer Ankunft in Sale besichtigen Sie das Yoke Sone Kyaung-Kloster, ein feines Teakholzgebäude mit wunderschön gearbeiteten Reliefs. In der Nähe hat es auch eine Gruppe kleiner, weisser Stupas sowie einige wenige italienisch angehauchte Klöster. Anschliessend geht es weiter zum kleinen Thartana Yaunggyi-Tempel, um das aus Bambus gearbeitete Buddha-Bildnis zu sehen.
Den Nachmittag verbringen Sie auf der Sanctuary Ananda, während sie gemächlich weitersegelt. Sie haben nun die Möglichkeit, die Vielzahl der Aktivitäten und Annehmlichkeiten an Bord zu geniessen.
Um 18.00 Uhr erwartet Sie ein traditionelles Shan Abendessen in Gesellschaft des Captains.
Übernachtung auf dem Schiff.
  
Tag 5: Minanthu (F,M,A)
Heute besuchen Sie am frühen Morgen das typisch burmesische Dorf Minanthu im Herzen der Ebene von Bagan, um die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung kennenzulernen, bevor Sie nach Paya Thone weiterfahren. Diese drei Ziegeltempel datieren aus dem 13. Jh. und beinhalten einige schöne Wandmalereien. Danach führt Sie Ihre Reise zu einer lokalen Ziegelfabrik und dem Dorf Myinkaba, dem Zentrum des antiken Handwerks der Lackherstellung. In dieser Werkstatt wird immer noch mit alten, traditionellen Methoden gearbeitet. Zuletzt wird in einer Jaggery-Werkstatt Halt gemacht, wo unraffinierter Zucker hergestellt wird. Bei Jaggery handelt sich um ein konzentriertes Gemisch aus Datteln, Rohrzucker und Palmensaft.
Das Mittagessen wird an Bord serviert.
Am Nachmittag fahren Sie mit dem Bus nach Bagan zum Ananda-Tempel, der 1091 n. Chr. fertiggestellt wurde. Er gehört zu den vier grossen Tempeln in Bagan und gilt als einer der schönsten Tempel überhaupt in Myanmar. Anschliessend werden Sie in einer traditionellen Pferdekutsche zum Htilominlo-Tempel gefahren, einem zweistöckigen Tempelgebäude aus roten Ziegelsteinen, das um 1211 n. Chr. gebaut wurde. Hier handelt es sich um ein prächtiges Bauwerk, auch wenn grössere Restaurierungen vorgenommen werden mussten.
Zum Ausklang des Tages geniessen Sie einen ruhigen Augenblick auf den Stufen des Pyathagyi Tempels und beobachten, wie das Abendlicht die mystischen, antiken Pagoden umschmeichelt. Schliesslich versinkt die Sonne hinter den Hügeln jenseits des Ayeyarwady und der Himmel erstrahlt in rötlichem Glanz – einfach magisch!
Am Abend kehren Sie zum Schiff zurück, wo Sie ein traditionelles Shan-Essen in Gesellschaft des Captains sowie eine lokale Aufführung erwartet. Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 6: Bagan (F,M,A)
Geniessen Sie frühmorgens den Sonnenaufgang zusammen mit einem Meditationsexperten auf einer Tempelterrasse inmitten der Ebene von Bagan. Alternativ empfehlen wir Ihnen, eine atemberaubende Ballonfahrt zu machen (kostenpflichtig), die einzigartige Landschaft von Bagan von oben zu bewundern.
Nach dem Frühstück werden Sie nach Bagan gefahren, um den geschäftigen Nyaung Oo-Markt zu besuchen. Auf dem täglich stattfindenden Markt treffen sich die Bauern, um eine Vielzahl an Gütern zu kaufen und zu verkaufen, angefangen bei Früchten und Gemüse bis hin zu Porzellan und lackierten Waren.
Anschliessend folgt eine Besichtigung der grossen, goldenen Shwezigon-Pagode, deren Bau von König Anawrahta begonnen und von seinem Sohn, König Kyanzittha, 1087 n. Chr. fertiggestellt wurde. Die Shwezigon-Pagode ist aus zwei Gründen speziell: Sie war das erste Bauwerk, das im burmesischen Stil (und nicht im Mon-Stil) gebaut wurde, nachdem das Land zum Theravada-Buddhismus gewechselt hatte, und sie war die erste Pagode mit Bildern von nat (Geistern) im inneren Bezirk. Die Shwezigon-Pagode soll auch wichtige Reliquien von Buddha Gautama enthalten, nämlich zwei Knochen und die Kopie eines Zahns.
Lernen Sie das lokale Handwerk des Lackierens in einer Werkstatt in Myinkaba kennen, wo immer noch nach traditionellen Methoden gearbeitet wird.
Sie kehren zum Schiff zurück und fahren weiter in Richtung Norden. An diesem Nachmittag haben Sie endlich Zeit, all Ihre Erlebnisse und die einzigartigen Momente in Myanmar zu reflektieren, während Sie den Komfort an Bord der Sanctuary Ananda geniessen.
Sobald das Schiff seinen Ankerplatz für diese Nacht erreicht hat, wird Ihnen ein vorzügliches Abendessen serviert. Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 7: Mingun (F,M,A)
Vor dem Frühstück können Sie an einer Meditations- und Yogasitzung teilnehmen. Den Rest des Morgens verbringen Sie auf dem Schiff, während Sie die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Am Nachmittag besuchen Sie die ehemals mächtige Haupstadt Ava (Inwa), die heute nur noch ein ländliches und ruhiges Dorf ist und am besten mit einer Pferdekutsche besichtigt wird. Ava bietet viele einmalige Stätten, z.B. die imposante Bagaya Kyaung-Pagode, die für ihre 277 Teakholzsäulen berühmt ist.
Anschliessend fahren Sie weiter nach Amarapura, der „Stadt der Unsterblichen", die zu ihrer Blütezeit rund 200'000 Einwohner hatte. Die lärmende Hektik der früheren Hauptstadt wurde mittlerweile durch das gemächliche „klack-klack" der Baumwoll und Seidenwebstühle ersetzt. Sie besuchen eine der Textilfabriken und anschliessend die berühmte U-Bein-Brücke, einem der spektakulärsten Orte um den Sonnenuntergang zu geniessen. Diese lange Teakholzbrücke, welche die beiden Ufer des
Taungthaman-Sees verbindet, wurde 1847 vom Bürgermeister U Bein errichtet. Der clevere Bürgermeister steckte das Geld für die Brücke in die eigene Tasche und verwendete stattdessen Bauholz vom verlassenen Ava-Palast. Der König erkannte die List und der Bürgermeister wurde wegen Betrugs angeklagt.
Nachdem Sie den Sonnenuntergang ausgiebig geniessen konnten, fahren Sie mit einem Boot den Ayeyarwady hinauf und kehren so zur Sanctuary Ananda zurück.
Um 19.30 Uhr wird Ihnen ein vorzügliches Dinner auf einer Sandbank mit Blick auf Mingun serviert. Darauf folgt eine lokale Aufführung. Übernachtung auf dem Schiff.
 
Tag 8: Mandalay (F)
Auf Wunsch wird am frühen Morgen ein Besuch des typisch burmesischen Dorfes Sinjun angeboten. Das Dorf gehört zu der Sanctuary Retreats Philantrophy und liegt etwas weiter nördlich von Mandalay. Sinjun zählt weniger als 1000 Einwohner, die allesamt sich auf die Landwirtschaft und Hutproduktion spezialisiert haben. In dieser von der Aussenwelt unberührten Gegend erleben Sie die burmesische Kultur hautnah. Sanctuary Retreats hat dem Dorf die Errichtung einer Bibliothek und einem Haus für den Englischlehrer ermöglicht, nachdem der Dorfälteste darum gebeten hatte, und so begann die Zusammenarbeit. Nun setzt Sanctuary Retreats auf die weitere Unterstützung seiner Gäste, um die Lebensqualität der Dorfbewohner weiter zu
verbessern.
Um 8.30 Uhr startet die Ananda mit der Fahrt nach Mandalay, wo sie um 9.45 Uhr für das Check-Out ankommt.
Für alle Gäste, die mit einem späteren Flug abreisen, können wir eine Besichtigung von Mandalay organisieren.
Diese umfasst einen Besuch der Mahamuni Pagode, eines von Myanmars wichtigsten religiösen Monumenten, in dem das Bildnis des ehrwürdigen Mahamuni-Buddha steht. Die Statue ist rund 3.80 m hoch und hat neben der legendären Entstehung auch eine komplexe Geschichte.
Anschliessend besuchen Sie das Shwenandaw Kloster, das als einziges Palastgebäude durch die Bombardierungen im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde. Dieses wunderschöne Teakholzkloster wurde früher von König Mindon bewohnt, nach seinem Tod 1879 zog sein Sohn Kong Theebaw aber aus dem Palast aus. Zuletzt folgt ein Besuch der Kuthodaw-Pagode (Maha Lawka Marazeit), die im Jahr 1857 von König Mindon als Kopie der Shwezigon-Pagode in Bagan gebaut wurde. Kuthodaw wird oft als „grösstes Buch der Welt" bezeichnet, denn sie ist von 729 Marmortafeln mit eingravierten Tripitaka-Texten (buddhistischer Literatur) umgeben.
 
 
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