Kambodscha Odyssee

Reiseprogramm
 
Auf dieser Reise erleben Sie eine einmalige Kombination von touristischen Highlights wie Siem Reap (Angkor) und Phnom Penh, und Sie entdecken aber auch unbekannte Gebiete wie die noch sehr ursprüngliche Küstenregion Kambodschas. Sie haben Zeit, um am Strand zu entspannen und den kambodschanischen Regenwald bei Tatai kennen zu lernen. Desweiteren entdecken Sie die beiden Provinzen Kratie und Rattanakiri, die am nordöstlichen Zipfel Kambodschas liegen: Sie gehören zu den am wenigsten besiedelten Gebieten des Landes. Auf dieser Abenteuer-Reise entdecken Sie diese wilde Gegend: Hier erwartet Sie eine Region, die noch sehr ursprünglich ist und durch Ihre üppige Vegetation von einzigartiger Schönheit zeugt! Willkommen auf der Kambodscha-Odyssee. 
 
Tag 1: Koh Kong – Kampong Som
Ankunft in Koh Kong mit anschliessendem Transfer nach Kampong Som. 
Übernachtung in Kampong Som.
 
Tag 2: Kampong Som (F)
Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. 
Übernachtung in Kampong Som. 
 
Tag 3: Kampong Som – Kampot - Kep (F)
Mit dem Velo fahren Sie von Kampong Som nach Kampot für eine Exkursion in den Höhlen der Region Kampot. Zahlreiche Höhlen durchziehen die Karstberge in der Region rund um Kampot und Kep. Viele werden als heilige Stätten genutzt. Erkunden Sie die Schächte, Gänge und Felsformationen in den Höhlen und besichtigen Sie die kleinen Pagoden und Tempel, die im Verlauf der Jahre errichtet wurden. Hinweis: Der Zugang zu manchen Höhlen hängt vom Wasserstand in den Höhlen ab.
Rückfahrt von Kampot nach Kep. Übernachtung in Kep. 
 
Tag 4: Kep – Phnom Penh (F)
Auf dem Landweg geht es von Kep nach Phom Penh weiter mit Besichtigungen von Tonle Bati und Angkor Borei. 
Unsere Reise führt uns in südwestlicher Richtung in die Provinz Kep. Besuchen Sie Tonle Bati, einen südlich von Phnom Penh gelegenen See mit einem Strand. Ausserdem sehenswert ist hier Ta Prohm, eine beeindruckende Tempelanlage aus Laterit. Ebenfalls aus Laterit bestehen Überreste der alten Stadt Angkor Borei aus dem 6. Jahrhundert, die von Rudravarman, König von Funan, errichtet wurde. Der Schutzgott des Königs war Vishnu  und so sind an diesem Ort viele hinduistische Statuen zu bewundern. Nur hier und an wenigen anderen Stätten sind noch Spuren des Königreichs von Funan (ein von Indien beeinflusstes Königreich, das sich vermutlich bis in den Süden von Burma und Indonesien erstreckte) zu besichtigen. Übernachtung in Phom Penh. 
 
Tag 5: Phnom Penh (F)
Erkunden Sie Phnom Penh eine chaotische, pulsierende und garantiert faszinierende Stadt. Elegante Alleen und am Fluss gelegene, ruhige Promenaden erinnern an längst vergangene Zeiten. Heute pulsiert hier das Leben: Scharen von Motorrädern beherrschen den Verkehr, Verkäufer preisen ihre Waren an und Fussgänger spazieren die Strassen entlang. Beginnen Sie mit dem Wat Phnom, der Geburtsstätte der Hauptstadt. Der Legende zufolge wurde die Stadt nämlich an dieser Stelle gegründet, als eine Frau mit dem Namen Penh hier vier Buddha-Statuen fand und einen Tempel errichtete, um diese darin aufzubewahren. Freuen Sie sich anschliessend auf das prachtvolle königliche Erbe von Kambodscha und besichtigen Sie den Königspalast der noch immer die offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni ist  sowie die daran anschliessende Silberpagode (Pagode des smaragdgrünen Buddha) und das elegante Nationalmuseum mit seiner eindrucksvollen Sammlung von Khmer-Kunst. 
Am Nachmittag haben Sie im Tuol Sleng Museum (Museum zum Thema Völkermord) Gelegenheit, mehr über ein dunkles Kapitel der jüngeren kambodschanischen Geschichte zu erfahren. In der ehemaligen Schule Tuol Svay Prey wurde 1975 ein Verhör- und Foltergefängnis der Roten Khmer eingerichtet, damals war es unter der Bezeichnung Security Prison 21, oder einfach S-21, bekannt. In der grösstenteils unveränderten Anlage sind heute Fotos und Exponate über die vielen tausend Opfer, die hier eingeliefert wurden, zu sehen  nur sieben von ihnen haben das Gefängnis lebend verlassen. Statten Sie schliesslich dem modernen Phnom Penh einen Besuch ab und machen Sie einen Rundgang durch die beiden grossen Märkte: der Central Market ist in einem auffälligen Art-Deco-Gebäude mit einer Kuppel untergebracht. Der weit verzweigte russische Markt ist hingegen ein Labyrinth aus Marktständen, an denen CDs, DVDs, Seide, Handwerk, Schmuck und vieles mehr angeboten werden. Übernachtung in Phnom Penh. 
 
Tag 6: Phnom Penh – Kratie (F)
Fahrt von Phnom Penh nach Kratie. 
Die Provinzhauptstadt Kratie ist ein nettes Städtchen am Ufer des Mekong. Besuchen Sie den nördlich der Stadt gelegenen Dolphin Observation Park. Geniessen Sie die  Bootsfahrt vorbei an der idyllischen Landschaft und halten Sie Ausschau nach einen der 50 gefährdeten Irawadidelfine, die im Süsswasser dieses Flussabschnitts leben. Auf dem Rückweg machen wir beim Wat Phnom Sambok Halt. Phnom Sambok ist ein von verschiedenen Baumarten bewachsener Hügel. Oben befindet sich ein kleiner Tempel und Hütten, in denen die buddhistischen Mönche, Geistlichen und Nonnen wohnen. Übernachtung in Kratie. 
 
Tag 7: Kratie – Banlung (F)
Fahrt von Kratie nach Banlung. Exkursion an dem Yeak Loam See. 
Der See Yeak Loam ist ein eindrucksvoller Kratersee in den Überresten eines Vulkans, der vor über 4000 ausbrach. In der Nähe werden die hier gepflegten Handwerke gezeigt und Sie erhalten einen Einblick in das Stammesleben der hier ansässigen Menschen. Übernachtung in Banlung. 
 
Tag 8: Banlung (F, M)
Wir fahren mit einem Allradfahrzeug von Banlung nach Ta Veang und besuchen mehrere von ethnischen Minderheiten bewohnte Dörfer. Zu den hier lebenden Volksgruppen gehören die Jarai, Tumpoun, Krueng, Kra Chok und Kavet. Übernachtung in Banlung. 
 
Tag 9: Banlung (F, M)
Auf dem Landweg fahren wir nach Veun Sai. Hier besteigen wir ein Boot und fahren in das Dorf Prove, dessen Friedhof besonders eindrucksvoll ist. Nach einem Rundgang durch das Dorf bringt uns eine Fähre über den Fluss in ein von Lao und Chinesen bewohntes Dorf. Sofern noch Zeit bleibt, besuchen wir ein Dorf der Kreung, bevor wir unsere Rückfahrt nach Banlung antreten.
Übernachtung in Banlung. 
 
Tag 10: Banlung (F, M)
Von Banlung gelangen wir in das Dorf Andoung Meas. Hier besteigen wir ein Boot und fahren nach Phoum Dal oder in ein anderes Dorf, in dem die Jarai leben. Die Volksgruppe der Jarai wohnt auf traditionellen Pfahlbauten. Sie glauben an mehrere Götter und betreiben einen komplizierten Totenkult, für den sie faszinierende Totems aus Holz schnitzen. Nach der Erkundung des Dorfes geniessen wir ein Lunch-Picknick am Flussufer und fahren dann per Boot und Allradfahrzeug zurück nach Banlung. Übernachtung in Banlung. 
 
Tag 11: Banlung – Kampong Cham (F)
Fahrt von Banlung nach Kampong Cham.  Übernachtung in Kampong Cham. 
 
Tag 12: Kampong Cham – Siem Reap (F)
Auf dem Landweg Kampong Cham nach Siem Reap, mit Besichtigung der Tempelanlage Sambor Prei Kuk. Die Tempelanlage Sambor Prei Kuk (oder Isanapure) ist eine alte Hauptstadt des Chenla-Staatenverbundes aus dem 6. Jahrhundert, als König Isanavarman an der Macht war. Die Stätte gilt als eine der eindrucksvollsten Beispiele kambodschanischer Monumente, die vor dem 9. Jahrhundert erbaut wurden. Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 13: Siem Reap (F)
Als Kronjuwel der Khmer-Architektur ist Angkor Wat nichts weniger als das kambodschanische Nationalsymbol und der Höhepunkt jeder Kambodschareise. Als grösster und am besten erhaltener Tempel der Gesamtanlage Angkor ist Angkor Wat auch heute noch religiös bedeutend und beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen und seine gut durchdachten Proportionen ebenso wie durch seine kunstvollen Reliefs. Man gelangt über den ungewöhnlich breiten Wassergraben in die Anlage und geht dabei an einer Balustrade mit Naga-Darstellungen vorbei. Im Hauptteil geht man durch mehrere Galerien und Höfe, bevor man in das Haupt-Heiligtum gelangt. Von hier hat man einen unvergesslichen Blick auf die Zugangswege und auf die umliegende Landschaft. Lassen Sie sich auf Ihrem Rundgang von den kunstvollen Reliefs, die auf nahezu jeder Steinoberfläche des Tempels zu sehen sind, faszinieren. Auf den Mauern sind etwa 1700 Apsaras (himmlische Tänzerinnen) dargestellt. Entlang der äusseren Galeriewand verläuft das längste durchgehende Flachrelief der Welt. Es erzählt Geschichten aus der hinduistischen Mythologie, zum Beispiel den Schöpfungsmythos vom Quirlen des Milchozeans. Angkor Wat ist zu jeder Tageszeit ein unvergesslicher Anblick, doch bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang entsteht ein besonders schöner Lichteffekt auf den Steinen. 
Die Tempelanlage Ta Prohm gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Angkor. Der Grund: Noch hat der Dschungel die Anlage fest im Griff. Dem Besucher bietet sich daher wohl derselbe Anblick wie den Entdeckern aus Europa, die den Tempel erstmals entdeckten.
Besichtigung des Banteay-Srey-Tempels:
Obwohl im Vergleich zu den anderen Angkor-Tempeln eher klein, gilt der Banteay-Srey-Tempel als ein Juwel der klassischen Khmer-Kunst. Auf den aus rötlichem Sandstein erbauten Mauern sind aussergewöhnlich kunstvolle und sehr gut erhaltene Reliefs zu bewundern. Aufgrund seiner kleinen Grösse, der stimmungsvollen Atmosphäre und der sehenswerten Khmer-Skulpturen ist dieser Tempel bei Besuchern besonders beliebt.
Besichtigung des Banteay-Samre-Tempels:
Der Banteay-Samre-Tempel stammt aus der Mitte des 12. Jahrhundert und ist dem Gott Vishnu geweiht. Pre-Rup-Tempel bei Sonnenuntergang: Der pyramidenartige Pre-Rup-Tempel wurde unter Rajendravarman II. (Regierungszeit: 944 bis 968) erbaut. Auf der obersten der drei Ebenen befinden sich fünf Heiligtümer, die im Quincunx angeordnet sind. Der Name bedeutet den Körper wenden und bezieht sich auf die traditionelle Feuerbestattung. Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 14: Siem Reap (F)
Die Festungsstadt Angkor Thom erstreckt sich über 10 Quadratkilometer. Die von einer Stadtmauer und einem breiten Wassergraben umgebene Stadt beherbergt viele berühmte Angkor-Sehenswürdigkeiten. Man betritt die Stadt durch das monumentale Südtor und geht dabei über einen Weg, der an beiden Seiten von Dämonen- und Götterstatuen gesäumt ist. Jede davon trägt eine riesige Naga. Danach gelangt man auf die Terrasse der Elefanten und auf die Terrasse des Leprakönigs. An diesen mit faszinierenden Flachreliefs gestalteten Orten wurden einst öffentliche Zeremonien abgehalten. Besichtigen Sie die Überreste des Tempelbergs Baphuon, den Grossen Platz und die Tempelpyramide Phimeanakas, bevor wir den geheimnisvollen Staatstempel Bayon besuchen. Der Staatstempel gehört zu den beliebtesten und anziehendsten Tempeln in Angkor und hat ganze Galerien mit gut erhaltenen Flachreliefs zu bieten. Über enge Treppen gelangt man zum Haupt-Heiligtum. Lassen Sie sich hier von den lächelnden Gesichtertürmen, die in jede Himmelsrichtung gewandt sind, verzaubern.
Auf dem Wasserweg zum schwimmenden Dorf Chong Kneas und Besuch des Psah Chah (alter Markt)
Mit dem Boot gelangen Sie in das Dorf Chong Kneas und erhalten einen guten Eindruck von der Atmosphäre und dem täglichen Leben hier am See. Der Psah-Chah-Markt wurde 1975 von den Roten Khmer zerstört und 1996 wiedereröffnet. Der Markt bietet eine Vielfalt an Lebensmitteln und Souvenirs.
Besuch der Chantiers Écoles (Artisans d‘Angkor):
Ausbildungszentrum für 650 junge Leute, die in 5 weiteren Kunst- und Handwerkszentren unter dem Namen "Artisan d‘Angkor" verbunden sind. Führungen durch die verschiedenen Werkstätten der Steinmetze, Holzschnitzer und Lackierer mit Gelegenheit, den jungen Handwerkern bei ihrer Tätigkeit zuzuschauen. Übernachtung in Siem Reap.
 
Tag 14: Siem Reap (F)
Transfer zum Flughafen oder Verlängerung in Siem Reap. 
 
Für eine Beratung und Preisanfragen steht Ihnen unser Team sehr gerne zur Verfügung.
 
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