Die Menschen Myanmars

Reiseprogramm
 
Tag 1: Yangon
Ankunft in Yangon mit anschliessendem Transfer in Ihr Hotel. 
Übernachtung in Yangon. 
 
Tag 2: Yangon (F)
Yangon liegt in einem sehr fruchtbaren Delta im Süden Myanmars am Yangon Fluss. Die Stadt zeichnet sich durch schattige Boulevards und hoch über den Bäumen schimmernde Stupas aus. Nachdem die Briten die Herrschaft über das obere Myanmar übernommen hatten und Mandalays kurze Periode als Hauptstadt des letzten burmesischen Königreiches vorüber war, wurde Yangon 1885 zur Hauptstadt erkoren. 
Beginnen Sie den Tag bei der Sule Pagode, einer leuchtenden, achteckigen Pagode die im Zentrum der Stadt liegt. Besuchen Sie danach das National Museum (geschlossen am Montag und an Feiertagen), um einen Einblick in die Geschichte Myanmars zu erhalten. Sehen Sie dort den acht Meter hohen Sihasana Lion Thron, der vom letzten burmesischen König benutzt wurde und andere faszinierende Artefakten der burmesischen Geschichte und Kultur. Geniessen Sie eine Pause auf dem Bagyoke (Scott) Markt, einem wunderschönen, überdachtem Markt auf dem man Handwerkskunst aus ganz Myanmar, sowie Edelsteine, Stoffe und vieles mehr findet. (Der Markt ist montags und an Feiertagen geschlossen). 
Am Nachmittag besichtigen Sie weitere bekannte Pagoden, unter anderem die Botataung Pagode die nach den 1000 Militärführern, welche die Reliquien des Buddhas aus Indien vor mehr als 2000 Jahren begleitet haben. Besuchen die Chaukhtatgyi Pagode, der liegende Buddha in Yangoon welcher fast so gross ist wie die riesige Figur des Shwethalyaung Buddhas in Bago. Er ist unter einem grossen metallenen Dach in Shwengondaing Lan und auf der Kurzstrecke jenseits von Shwedagon Paya untergebracht. Abschliessend gehen Sie zur Shwedagon Pagode, dem Höhepunkt jeder Besichtigungstour in Yangon. Diese Pagode, die sich über der Stadt erhebt und gebaut wurde um acht Haare Buddhas aufzubewahren, ist der heiligste Ort des Landes. Die Shwedagon Pagode und ihre umgebenden Schreine sind am schönsten während des Sonnenuntergangs, da die goldene Stupa die verschiedenen Farben der Abenddämmerung reflektiert.
Übernachtung in Yangon. 
 
Tag 3: Yangon (F, M)
Ausflug nach Dala und Twante.
Überqueren Sie den Fluss Yangon mit einer Öffentlichen Fähre und beobachten Sie die morgendlichen Aktivitäten am Landungssteg und entlang des Ufers. Nachdem Sie in Dala angekommen sind fahren Sie mit einer Fahrrad-Rikscha vorbei am örtlichen Fischmarkt, durchs Grüne und halten kurz an der Grundschule. Besuchen Sie die Shwesaryan Pagode und das nahegelegene Kloster für eine Dosis örtlicher Legenden.
Rückkehr nach Yangon auf dem Weg zum Fährboot. Am Yangon Landungsbrücke, mit der Fahrt nach Twante. Nach dem Besuch einer weiteren Pagode, die auch Shwesandaw genannt wird und die drittgrösste im Land ist, erkunden Sie das Leben im Städtchen selbst und besuchen Sie die örtliche Baumwollindustrie, Bambusflösse hergestellt werden. Beenden Sie Ihren Besuch im Oh-Bo Keramik Viertel und sehen Sie sich eine Vorführung der örtlichen Keramikherstellungsmethoden an. Auf dem Weg zurück nach Yangon besuchen Sie die vom indischen Stil inspirierte Paung Daw Gyoke Pagode.
Übernachtung in Yangon. 
 
Tag 4: Yangon – Mandalay – Pyin Oo Lwin (F)
Transfer von Ihrem Hotel zum Flughafen von Yangon. Anschliessenden Flug nach Mandalay.
Fahrt von Mandalay nach Pyin Oo Lwin (Maymyo).
Übernachtung in Pyin Oo Lwin. 
 
Tag 5: Pyin Oo Lwin – Mandalay (F)
Ursprünglich war Pyin Oo Lwin eine Siedlung der Shan und Danu. Heute ist die Stadt Heimat von etwa 5.000 Nepalesen und 10.000 Indern als eine Art Hinterlassenschaft, die durch den Zustrom von Südasiaten während der britischen Kolonialzeit entstand. Viele Jahre lang war Pyin Oo Lwin ein beliebter Ausflugsort in den Bergen, denn durch die Höhenlage ist das Klima während der heissen Jahreszeit angenehm kühl.
Botanischer Garten: Colonel May liess diesen 237 ha grossen botanischen Garten während des 2. Weltkrieges von türkischen Kriegsgefangenen einrichten. Der Garten zeigt liebevoll gestutzte Rasenflächen, grosse Blumenbeete, natürlichen Wald, Rosengärten und Orchideen-Häuser. Geniessen Sie die Aussicht auf die Stadt von dem Turm des botanischen Gartens.
Purcell Turm: dieser Uhrenturm am Ortseingang war ein Geschenk von Königin Victoria, die einen ebensolchen auch an Kapstadt in Südafrika verschenkte.
Kirche der unbefleckten Empfängnis: eine 100 Jahre alte Kirche südlich des Zentrums mit einem grossen Kirchenschiff aus Backstein in Kreuzform und einem Glockenturm. Beeindruckend sind die gewölbten Holzdecken und die reichhaltige Innenausstattung.
Fahrt von Pyin Oo Lwin nach Mandalay.
Übernachtung in Mandalay. 
 
Tag 6: Mandalay (F)
Die letzte Hauptstadt des Königreichs Burma, Mandalay, ist eine der grössten Städte Myanmars und ein kulturelles und spirituelles Zentrum. Das benachbarte Sagaing ist die Heimat von über 60 % der Mönche des Landes. Die Kunsthandwerker von Mandalay gehören nach wie vor zu den besten in Myanmar. Morgens geht es nach Amarapura, ebenfalls eine ehemalige königliche Residenz, und Sie besuchen das Mahagandayon Kloster: hier sammeln sich morgens Mönche und Novizen, um ihre tägliche Ration an Essen sowie Almosen von gläubigen Buddhisten zu erhalten. Machen Sie Halt auf der U Bein Brücke, einer malerischen Teakholzbrücke, die sich über einen Kilometer über den Taungthaman Lake erstreckt und zu den Höhepunkten jedes Besuchs von Amarapura zählt.
Von Amarapura geht es zurück nach Mandalay, der erste Halt unterwegs ist Mahamuni Paya. Die Mahamuni Pagode beherbergt ein Abbild, das mit einer 15 cm dicken Schicht von Goldblättchen überklebt ist, und wohl zu den verehrtesten Schreinen in Myanmar gehört. Gläubige strömen jeden Morgen um 4:00 Uhr hierher, um der einzigartigen Gesichtswasch-Zeremonie beizuwohnen. Erkunden Sie die Pagode und beobachten Sie, wie das Gold mühselig mit einem Hammer in hauchdünne Rechtecke geschlagen wird. Weiter geht es nach Shwenandaw Kyaung, oder dem Golden Teak Monastery (Goldenes Teakholzkloster). Es ist komplett aus vergoldetem Teakholz gebaut und dekoriert mit feinster Holzschnitzerei. Es war ursprünglich Teil des Mandalay Palastes, der von König Mindon und seiner Hauptkönig als Privatgemach genutzt wurde. Danach besuchen Sie Kyauktawgyi Paya, berühmt für seinen gigantischen sitzenden Buddha, der aus einem einzigen Marmorblock gefertigt wurde. Der letzte Halt ist Kuthodaw Paya, bekannt als das grösste 'Buch' der Welt. Rund um den zentralen Stupa sind Miniaturpavillons, von denen jeder eine Marmorplatte enthält. In diese 729 Tafeln sind die gesamten buddhistischen Schriften eingraviert. Endstation ist das Shwe Kyin Old Monastery ein altes Kloster, welches auf dem Boden des Mandalay Berges während des Zeitraums von König Mindon erbaut wurde.
Besuch des Mandalay Hill zum Sonnenuntergang
Mandalay Hill: ein einfacher Aufstieg über die überdachten Treppen ermöglicht einen weiten Ausblick auf den Palast, Mandalay und die mit Pagoden übersäte Landschaft. Dem berühmten Mönch U Khanti wird zugeschrieben, den Bau vieler Gebäude auf und um den Berg nach der Gründung der Stadt angeregt zu haben.
Übernachtung in Mandalay. 
 
Tag 7: Mandalay – Heho - Pindaya (F)
Transfer und anschliessenden Flug von Mandalay nach Heho. 
Fahrt von Heho nach Pindaya mit Besichtigung in den Höhlen von Pindaya. 
Diese Höhlen liegen in einem Kalksteinberghang über dem Natthamikan See. Im Inneren befinden sich mehr als 8.ooo Buddha Figuren aus Alabaster, Teak, Marmor, Backstein, Lack und Zement und sie sind so angeordnet, dass sie sich wie ein Labyrinth durch die zahlreichen Kammern der Höhle ziehen. Shwe U Min Paya: Dies ist eine Zusammenballung von Stupas direkt unterhalb des Bergkammes nahe der Pindaya Höhlen. Bei Vollmond am Tabaung (Februar/März) veranstaltet Pindaya ein farbenprächtiges Pagodenfestival beim Shwe U Min.
Besuch eines lokalen Marktes und einer Papierschirmfabrik. 
Übernachtung in Pindaya.
 
Tag 8: Pindaya – Inle Lake (F)
Fahrt von Pindaya zum Inle See.  
Der Inle See, im Shan Staat gelegen, ist ein stilles Gewässer bedeckt mit schwimmenden Vegetationsinseln und Kanus voller geschäftiger Fischer. Hohe Berge säumen den See auf beiden Seiten und am Ufer und auf den Inseln im See befinden sich 17 Dörfer auf Stelzen, in denen hauptsächlich Intha leben. Geniessen Sie die spektakuläre Umgebung und beobachten Sie die Fischermänner, die sich mit ihrer einzigartigen "Bein-Ruder" Technik auf dem See fortbewegen. Besuchen Sie einen Markt und ein Intha Dorf am See. Das Besichtigungsprogramm enthält ebenfalls einen Besuch bei der Phaung Daw Oo Pagode, Inn Paw Khon Dorfes (Seidenweberei) und der Nga Phe Kyaung Kloster. 
Übernachtung am Inle See. 
 
Tag 9: Inle Lake – Heho - Kengtung (F)
Transfer mit dem Boot und Fahrt nach Heho zurück. 
Flug von Heho nach Kengtung mit ersten Besichtigungen in Kengtung. 
Wat Jong Kham: Eine grosse vergoldetet Stupa, geschmückt mit Silber, Rubinen, Diamanten, Saphiren und Jade und mit kleinen golden Glocken behängt. Legenden sagen, dass die Jong Kham Pagode von Gautama Buddha besucht wurde und sich in Ihrer Stupa sechs Strähnen seines Haar befinden.
Besuch der stehenden Buddha-Statue und Sie Thit Ta Ping Taung (Einsamer Baum Hügel. 
Der 245 Jahre alter Dipterocarpus Baum wurde von dem König Alaung Phaya, dem Gründer der dritten Myanmar Dynastie, gepflanzt. Geniessen Sie von dort aus den Stadtüberblick. Der Hügel befindet sich im Süden des Zentralen Marktes.
Übernachtung in Kengtung. 
 
Tag 10: Kengtung (F,M)
In der östlichen Ecke des Shan Staates versteckt liegt Kengtung, eine schläfrige aber für die Khun Kultur eine historische Stadt. Die Stadt ist hübsch um einen kleinen See herum gebaut und umgeben von Wa, Shan, Akha und Lahu Dörfern. Auffällig sind die alten Buddhistischen Tempel und einige Bauten aus der Britischen Kolonialzeit, die jedoch langsam am Zerfallen sind. 
Naung Tong See: Inmitten der Stadt befindet sich der Naung Tong See, ein angenehmer Ort zum Spazieren gehen und der perfekte Ort, um die Atmosphäre dieser verschlafenen Stadt zu geniessen. Es gibt zahlreiche Gebäude im Kolonialstil und etliche Teehäuser, wo die Einheimischen ihren Feierabend geniessen. Später am Abend werden Strassenstände aufgebaut und haben Sie die Möglichkeit im Mondlicht traditionelle Gerichte aus der Provinz Shan zu geniessen.
Wat Pha Jao Lung: Tempel aus dem 19ten Jahrhundert, der seinen Burmesischen Namen Maha Myat Muni von einer Replik des Mandalay Maha Myat Muni Bildes aus dem Jahr 1920 bekommen hat. 
Yan Gone Töpferdorf: Beobachten Sie die traditionelle Shan Methode des Töpferns.
Übernachtung in Kengtung.
 
Tag 11: Kengtung  (F,M)
Nach einer Fahrt hinaus aus Kengtung folgt eine  Wanderung zu den Dörfern der Akha von Ho Kyin. Nach der Besichtigung des Dorfes geht die Tour weiter zum Dorf Na Phi Phank, dem Zuhause der beiden Völker Lahu und Akha. Danach Besuch von 2 weiteren Dörfern und anschliessend Fahrt zum Dorf Khun von Mong Zine, um dort den örtlichen Schmieden bei der Herstellung des traditionellen Lahu Messers zuzusehen. Rückkehr nach Kengtung.
Die Akha haben keine Schrift, also wurde ihre Geschichte in Form von vielen bunte Legenden, Sprichwörtern und Ritualen von Generation zu Generation bis heute weitergegeben. Akha sind dazu im Stande zumindest ihren Stammbaum väterlicherseits bis zum Anfang aufzusagen.
Übernachtung in Kengtung. 
 
Tag 12: Kengtung - Yangon (F)
Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung. 
Am Nachmittag fliegen Sie von Kengtung nach Yangon zurück. Transfer. 
 
Tag 13: Yangon (F)
Transfer.
 
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